Das Handy immer geladen – miniBatt
21Dez, 2017
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Das Handy immer geladen

Der Gründer von miniBatt erzählt, dass es ihn „stresste“, wenn ihm schon zu Mittag der Akku seines Handys ausging. Daher möchte miniBatt Lösungen für dieses Problem bieten. „Damit man keine Angst mehr haben muss, einen Anruf oder eine E-Mail nicht beantworten zu können“, fügt er hinzu. 

miniBatt bietet kabellose Geräte für das Aufladen von Mobiltelefonen

Das Unternehmen möchte erreichen, dass sich der kabellose Akku ebenso verbreitet wie einst das WiFi

Kabelloser Akku. Das Mobiltelefon kann „per Induktion“ aufgeladen werden, mit der gleichen Technik, die auch zum Kochen verwendet wird. So einfach geht das. Das katalanische Unternehmen miniBatt möchte erreichen, dass seine Benutzer das Handy kabellos aufladen können.

„Heute läuft praktisch alles elektronisch, und jeder hat sein Mobilgerät. Unser Ziel ist es, den Leuten die Angst zu nehmen, dass ihnen der Akku ausgehen könnte.  Die Angst, einen Anruf nicht annehmen oder die letzte E-Mail nicht senden zu können“, erklärt Jordi Gilberga, Gründer von miniBatt. „Wir bieten Lösungen, die den Zugang zum Laden erleichtern“, erläutert er.

INDUKTIONSTECHNOLOGIE

„Das kabellose Laden funktioniert per Induktion. In dem von miniBatt angebotenen Gerät gibt eine Spule elektrischen Strom aus, während in den Mobiltelefonen eine weitere Spule als Empfänger fungiert und die Ladung empfängt. Sie wird ohne Kabel übertragen“, führt Gilberga aus.

Allerdings, fügt der Gründer von miniBatt hinzu, „verfügen nicht alle Telefone über diese Spule, da es sich um eine sehr neue Technologie handelt“. „Aber nach und nach wird dieses Element in fast alle Modelle integriert werden“, berichtet er.

Für alle, die nicht über diese Empfängerspule verfügen, hat miniBatt Adapter entworfen, mit denen alle Telefone seine Technologie nutzen können. „Es gibt verschiedene Optionen, von Handyhüllen bis zu externen Akkus“, erläutert Gilberga.

RESTAURANTS MIT KABELLOSEM AKKU

Das Unternehmen gibt sich aber nicht mit dem Laden per Induktion zufrieden, sondern möchte zudem, dass das kabellose Laden von Mobiltelefonen sich genau so in den Städten ausbreitet wie zuvor schon das WiFi.

Daher richtet miniBatt sich an zwei Kundentypen: Benutzer, die diese Geräte zu Hause nutzen möchten, sowie Restaurants, Wartesäle, Friseursalons, Bibliotheken oder Flughäfen.

„Den Mehrwert, den früher eine WiFi-Verbindung in Ihrem Geschäft bedeutete, gibt es nicht mehr. Jetzt ist es unser Service, der ein Plus an Qualität bietet“, fügt Gilberga hinzu. Mit diesem Ziel verfügt das Unternehmen über ca. 50 Ladepunkte in Barcelona und hofft, sein Angebot an Orten zum Aufladen des Smartphones weiter ausweiten zu können.

Im Zusammenhang mit dieser zweiten Geschäftslinie möchte miniBatt eine Mobil-App herausbringen, mit der sich die Orte geolokalisieren lassen, die den Service des Unternehmens anbieten. „Sie können unterwegs schauen, welche Einrichtungen mit Lademöglichkeit in der Nähe liegen, wenn Ihr Akku leer ist“, beschreibt der Gründer die Idee.

ANSCHAULICH LERNEN

Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und hatte 2015 einen Umsatz von 1,4 Millionen Euro. Dieses Jahr war es bei der vierten Ausgabe des 4YFN dabei, einer vom Mobile World Congress angeregten Initiative. Die Firma setzte auf dieses Szenario, um ihr Produkt in der Praxis bekannt machen zu können. Das Unternehmen stellte vier Ladestationen bereit, die es den Teilnehmern am Event ermöglichten, ihre Mobiltelefone und Tablets aufzuladen.

Quelle: www.elperiodico.com